Verhalten im Erstfall

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Auf einmal steht man mittendrin, es kann jeden treffen.

   
   

Ziel der Selbstverteidigungsübung ist, den Angreifer und die Situation unter Kontrolle zu bekommen.

Erst in zweiter Linie sind die körperlichen Voraussetzungen des Verteidigers ausschlaggebend für Erfolg oder Misserfolg der Verteidigung.

Treffen Sie selbst auf eine für Sie bedrohlich wirkende Gruppe von Personen (z. B. betrunkene, pöbelnde Personen), dann ist es möglicherweise die bessere Entscheidung, dieser Gruppe auszuweichen und einen längeren Weg in Kauf zu nehmen. Wenn es sich anbietet und Ihnen sicherer erscheint, bewegen Sie sich am Rande der Menschenmenge, um Ihr Ziel zu erreichen. Einer empfundenen Gefahr aus dem Weg zu gehen ist niemals ein Zeichen von Feigheit, sondern zeugt von „gesundem Menschenverstand“.

Verhaltenstipps:

  • Ruhe bewahren
  • Distanz vergrössern
  • wenn möglich jemanden anrufen (Notruf)
  • Bereitschaftsstellung einnehmen
  • nicht wegsehen
  • die Hände des Angreifers beobachten 
  • keine Beleidigungen oder Drohungen aussprechen
  • sachlich bleiben
  • Überraschungsmomente ausnutzen
  • andere auf sich aufmerksam machen, schreien
  • vitale Punkte suchen, keine Fairness (Schwachstellen, Augen, Ohren, Geschlechtsteil)
  • Hilfsmittel zur Abwehr verwenden
  • kommt es zum Kampf, dann 100 % kontern
  • die Polizei informieren